Die drittgrößte Stadt der USA ist die Stadt Chicago. Sie liegt im Bundesstaat Illinois und bietet dem kulturell interessierten Besucher einige eindrucksvolle Leckerbissen an Sehenswürdigkeiten. Heute möchte ich Ihnen das „Chicago Cultural Center“ als eines der aus meiner Sicht schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten auf meiner Rundreise durch die Stadt vorstellen.

Das Chicago Center befindet sich in einem Gebäude, welches mit Fug und Recht als ein beeindruckender und imposanter Palast bezeichnet werden kann und liegt in der 78 E. Washington St., Chicago. Als Besucher des Chicago Centers weiß man bei seinem ersten Besuch gar nicht was atemberaubender ist und wo man als erstes hinschauen soll. Noch bevor der Besucher das Zentrum überhaupt betritt werden seine Blicke zuerst von der schlichten Kalksteinfassade und den in die Fassade eingelassenen großen Fenstern, sowie von der oberhalb der Fassade angebrachten kunstvollen Verzierungen, die das Dach visuell eindrucksvoll von der Fassade abheben, gefesselt. Nur um sofort vom nächsten visuellen Sahnehäubchen nämlich der kunstvoll gestalteten Renaissancefriese am Eingang in seinen Bann gezogen zu werden. Betritt der Besucher nach Minuten des Staunens und Innehaltens das Gebäude nun von der Washington Street aus über die mit atemberaubenden Einlegearbeiten aus Marmor versehene Treppe und geht mit ehrfurchtsvollen Schritten durch den Eingang in die Preston Bradley Hall so stockt diesem erneut der Atem wenn man seinen Blick nach oben richtet. Sofort nach dem Eintreten fällt selbst dem unachtsamsten Besucher die eindrucksvolle und aus buntem Tiffany Glas gearbeitete Glaskuppel ins Auge. Die Glaskuppel ist sicherlich in ihrer Größe nicht mit der Kuppel des Bundestagsgebäudes zu vergleichen, jedoch steht sie ihr in Bezug auf Originalität und Schönheit in nichts nach. Was die Äußerlichkeiten des Chicago Center betrifft so bleibt noch zu erwähnen, dass das Gebäude nicht nur über eine Kuppel verfügt, sondern auch eine weitere Buntglaskuppel am nördlichen Ende des zweiten Stocks besitzt.

Auch kulturell hat das Zentrum einiges zu bieten!

Nicht nur das Äußere bietet eindrucksvolle und visuell äußerst ansprechende Sehenswürdigkeiten, sondern auch der kulturell interessierte Besucher und nicht nur der visuell veranlagte Reisende kommt im Chicago Center voll auf seine Kosten. Das Chicago Cultural Center hat mit seinen täglich stattfindenden und viele unter anderem auch mich wird dieser Umstand überraschen, kostenfreien Kulturveranstaltungen den Kulturliebhabern unter Ihnen wirklich mehr als nur den einen oder anderen Leckerbissen zu bieten.
Das Kulturprogramm bestehend aus mehrmals am Tag stattfindenden Konzerten und zahlreichen Ausstellungen die weitläufig auf drei Stockwerke verteilt sind und einer Führung durch das Gebäude. Das Programm war selbst für mich als Großstädter fast überfordernd. Jedem wärmstens ans Herz legen kann ich auch nur die gerade erwähnte Führung durch das Gebäude welche einen auch in die Räumlichkeiten in denen nach der Eröffnung des Chicago Cultural Center im Jahre 1897 für lange Zeit die Stadtbibliothek von Chicago untergebracht war.

Nicht unerwähnt bleiben soll auch noch eine durchaus zu Recht natürlich nur von mir selbst als kleine Sehenswürdigkeit in einer Sehenswürdigkeit bezeichnete Augenweide. Schon glaubte ich nach dem Augenschmaus welcher sich mir mit der imposanten Fassade darbot und dem liebevoll gestalteten Inneren des Gebäudes, sowie dem wirklich umfangreichen und fast erschlagenden Kulturprogramm gäbe es nichts Besonderes mehr im Chicago Cultural Center für mich zu entdecken, da fällt mir das kleine und überaus empfehlenswerte Cafe in der Lobby des Gebäudes auf.

Das Fazit meines Besuches: Jedem, der einerseits eine visuell ansprechende Umgebung, ein umfangreiches und prall gefülltes Kulturprogramm in Form von zahlreichen Konzerten, Kunstausstellungen, Film- und Tanzvorführungen und auch gaumentechnisch voll auf seine Kosten kommen möchte, dem kann ich das Chicago Cultural Center nur wärmstens ans Herz legen. Es ist nicht nur einen Besuch, sondern aus meiner Sicht gleich zahllose Besuche in der drittgrößten Stadt der USA mehr als wert.